Einheit durch Vielfalt: 2. Platz Jugendkunstpreis



vom 16.02.2017 00:00


Einheit durch Vielfalt:

Mit dieser Begründung HABEN wir DEN 2.PLATZ IM

BUNDESWEITEN EVONIK JUGENDKUNSTWETTBEWERB

GEWONNEN!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

 Hier noch einmal der link zu unserem Kunstwerk

 



Der Abend der Preisverleihung in Wort und Bild

von Stefanie Mattern, Dorothee Braukmann und allerlei LK Handys.

 

Ein paar Tage ist es jetzt her und wir können es immer noch nicht fassen. Im Internet kursieren zig Fotos unserer Arbeiten und Unmengen an Artikeln, die unseren Wettbewerbsbeitrag zeigen und mit dem Slogan „Einheit durch Vielfalt“ umschreiben. Dies wird umso passender und wichtiger wenn man bedenkt, dass wir genau einen Tag nach der Preisverleihung offiziell als „Schule der Vielfalt“ ausgezeichnet worden sind. Es kann also kein Zufall sein!

 

Mit kleinen Erwartungen aber sehr viel Stolz sind wir am Dienstagnachmittag zu unserem „Spezialbusfahrer“ in den Bus gestiegen und haben uns auf den Weg zum Kunstmuseum Küppersmühle nach Duisburg gemacht. Trotz widriger Wetterverhältnisse hat uns Herr Stoffers sicher an unser Ziel gebracht und als Kollege das Städtische Gymnasium am Abend der Preisverleihung würdig mitvertreten. Die Kunstfachschaft war durch Andreas Kiepe, mich (Stefanie Mattern) und meinem derzeitigen Kunst-Leistungskurs vertreten, Herr Schniederjürgen als Vertreter der AVA und unser Förderer hat sich die Veranstaltung ebenfalls nicht entgehen lassen. Leider hatten wir auch einige Verluste durch die alljährliche Grippewelle zu beklagen, so konnten 2 unserer Wettbewerbsteilnehmer sowie Frau Aydemir vom Förderverein und Dr. Anne Giebel lediglich von zu Hause aus das Geschehen verfolgen. Aber in Gedanken waren die Fehlenden bei uns.

Angekommen in Duisburg fanden wir eine riesige und sehr professionell organisierte Veranstaltung vor und suchten natürlich als Erstes unsere eigene Arbeit im Getümmel. Erleichtert und gleichzeitig tief beeindruckt stellten wir fest, dass sie unübersehbar an einem sehr zentralen Ort und genau nach unseren Vorstellungen angebracht worden war. Fasziniert sahen wir das riesige Gesamtwerk zum ersten Mal vollständig aufgebaut, was vorab aus Platzgründen nicht möglich gewesen war.

Und was soll man sagen: unser Konzept ging auf! Die Arbeit, an der der LK so lange gefeilt und gemalt hatte, funktionierte exakt nach Plan und erzeugte genau den geplanten Effekt, nämlich, dass der Betrachter von allen Werken und aus allen Winkeln gleichzeitig betrachtet wird, insbesondere von dem von uns vorab festgelegten Platz mittig.

 Voller Selbstbewusstsein begannen kleine Grüppchen, mit ihren Bildern und dem Gesamtwerk Selfies zu schießen, fremde Leute dabei zu beobachten, wie sie Ähnliches taten, Bilder zu posten und die Daheimgebliebenen mit Infos zur Veranstaltung zu versorgen. Auch wurden zahlreiche SchülerInnen von der Presse interviewed, fotografiert und neugierig befragt. Der WDR filmte und streamte das Event sogar live!

Schon vor Beginn der Verleihung waren uns einig: auch, wenn wir nichts gewinnen sollten, konnten wir unglaublich stolz auf unsere tolle Arbeit sein, die so überzeugend von der riesigen Wand auf uns herabschaute.

Ohne Erwartungen aber voller Hoffnungen gingen wir demnach in den offiziellen Teil der Preisverleihung und  zunächst kamen die Initiatoren, Sponsoren und Vertreter aus Kunst, Kultur und Jury zu Wort (Siehe unten, Zeitungsartikel). Im Anschluss daran wurden die Preisträger verkündet, indem die Begründungen zunächst ohne Namensnennungen vorgelesen wurden. Das erhöhte die Spannung ungemein, da man sich nicht sicher sein konnte, ob die eigene Arbeit auch wirklich gemeint war. Dennoch schnellte bei uns allen das Adrenalin sprungartig in die Höhe, als die Jury anfing, von „Selbstanalyse“ zu sprechen. Spätestens Satz zwei endete in einem lauten Kreischkonzert meines Kunst Leistungskurses (gut, ich gebe es zu, ich habe mitgekreischt), der begriff, dass wir tatsächlich den 2. Preis gewonnen hatten und damit auf die Bühne gerufen wurden. Wir bekamen den Scheck überreicht, zusammen mit individuellen Urkunden für jeden Teilnehmer und Dorothee Braukmann wurde von Katty Salié interviewed, um unsere Arbeit im Detail zu beschreiben und unsere Beweggründe für das applaudierende Publikum zu erläutern. Dutzende Fotos und Gratulationen später kam der LK mit allen Preisträgern im Museumsrestaurant zusammen, feierte, ließ sich bedienen und genoss das gut gefüllte Buffet und den weiteren Abend.

 

Der Rest ist Geschichte und kann im Internet für immer und ewig nachgelesen und angeschaut werden.

 

 

Hier das Interview zum Kunstpreis aus dem WDR:

 

Presse:

Auszug aus der Glocke vom 08.02.2017 16:02

 

Nachwuchskünstler sichern sich Platz zwei

Ahlen/Essen (at) - 450 Schüler aus ganz Deutschland, 1000 Ideen, eine nicht zu beziffernde Menge an neuen Eindrücken und 8000 Euro Preisgeld – das ist der Evonik-Jugendkunstpreis, der in diesem Jahr zum 16. Mal vergeben und seit 2014 durch das in Essen ansässige Spezialchemie-Unternehmen Evonik Industries ermöglicht wird. Den zweiten Platz hat das Städtische Gymnasium in Ahlen gewonnen.

Den zweiten Platz beim Evonik-Wettbewerb haben sich die Nachwuchskünstler vom Städtischen Gymnasium in Ahlen gesichert.

2016 nutzten 20 Schulklassen die Chance zur Teilnahme am Wettbewerb, bei dem es um vieles ging: um Neugierde, Inspiration, Teamwork, Organisationstalent, die Entwicklung neuer Ideen und die Freisetzung von Potenzialen – kurz: die Kreativität der Zukunft zu fördern. Bei der Preisverleihung werden die drei besten Wettbewerbsbeiträge ausgezeichnet. Unabhängig davon werden alle Arbeiten mit einer Museumsschau honoriert.

Begrüßt wurden die Teilnehmer am Dienstag von Fernsehmoderatorin Katty Salié gemeinsam mit MKM-Direktor Walter Smerling. Sie stellten das Projekt vor. Weitere Gesprächsteilnehmer auf dem Podium waren Markus Langer, Leiter Markenkommunikation Evonik Industries AG, Armin Laschet, Vorsitzender der Landtagsfraktion und der CDU Nordrhein-Westfalen, und Coordt von Mannstein, Sprecher der Jury.

Gewinner kommen aus Bayern

Der Evonik-Jugendkunstpreis 2016 ging an das Hermann-Staudinger Gymnasium in Erlenbach (Bayern), an das Städtische Gymnasium Ahlen (NRW) und an das Freie Gymnasium Regenbogen in Augustusburg (Sachsen). Ausgewählt wurden die diesjährigen Preisträger von den Künstlern Anthony Cragg und Abraham David Christian, der Kunsthistorikerin und Kuratorin an der Bundeskunsthalle, Susanne Kleine, dem Leiter der Markenkommunikation der Evonik Industries AG, Markus Langer, MKM-Direktor Walter Smerling, Sammlerin Sylvia Ströher und Werbeagentur-Chef Coordt von Mannstein.

Jede Arbeit wirkt für sich

Ihre Entscheidung für den zweiten Platz an das Städtische Gymnasium in Ahlen begründete die Jury wie folgt:

Der Beitrag der Ahlener Schule mit dem Titel „Distanz(los)“ zeigte im Ergebnis den gelungenen Versuch der Selbstanalyse. Die 25 Einzelporträts überzeugten durch Geste, Ausschnitt, Hintergrund, Technik und in der Gesamtkomposition. Das heißt, jede Arbeit wirkt für sich, unabhängig voneinander und individuell voller Gegensätze, dennoch ergibt sich in der gemeinsamen Komposition ein harmonisches, zusammenhängendes Bild. Die Arbeit wirkt symbolträchtig für die Funktion der Einheit durch Vielfalt.

Das Preisgeld für die Nachwuchskünstler aus Ahlen beträgt 2000 Euro.


 


Kategorie: Kunst




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