Abiturball 2017



vom 05.07.2017 00:00

Am Samstagabend lief es mal anders als im Unterricht. Auf dem Abiball des Städtischen Gymnasiums stellten die Abiturienten der Schule in der Stadthalle ihren Lehrern die Denksportaufgaben. Das Ganze mit viel Humor versteht sich.

  Giovanna Acampora, Nele Heuser und Katharina Manzke hatten die Moderation des Abends übernommen und führten souverän durch das Programm. Den jeweiligen Leistungskursen fiel im Verlauf des Abends die Aufgabe zu, sich von ihren Kurslehrern passend zu verabschieden. Die Mathe LKs brachten ein für die Teams von den Lehrern Markus Mähler und Cordula Uhlenberg anstrengendes Activity-Spiel auf die Bühne, das Mähler-Team siegte am Ende 3:1. Zum Abschied gab es herzliche Umarmungen. „Chris sagt, er kann ohne die Umarmung nicht schlafen“, nahm es Cordula Uhlenberg locker.

  Für die Schüler des preisgekrönten Kunst-LK hatte Lehrerin Stefanie Mattern Kopien der Wettbewerbsarbeit als Geschenk mitgebracht und sparte nicht mit Lob: „Ihr ward ein absoluter Granaten-LK“. Nach so viel Emotion begeisterten die Lehrer Dominik Gerwens und Paolo Cipolla mit Hannes Waders „Heute hier, morgen dort“ und verstärkten sich  anschließend mit Nele Heuser und Marco Urspruch rockig zu einer Lehrer-Schüler Combo.

  Einmal auf der Bühne, durfte Paolo Cipolla sich dann auch gleich beim English LK den für ihn fachfremden Fragen stellen. „Kein Mensch braucht Physik“, war nur eine der verzweifelten Zwischenbemerkungen des Englischlehrers. Da wurde leicht deutlich, was Lejla Husic in ihrer Kursrede meinte: „Sie halten ja so gerne melodramatische Motivationsreden – da haben wir viel gelernt“. Ein anderes Merkmal fiel English-LK Lehrer Bernd Buntenkötter auf die Füße. Die Schüler beschwerten sich, wegen ständig offener Fenster wären sie fast erfroren. Der Lehrer nahm es mit Humor und versprach, sich eine Lösung zu überlegen.

  Mit rockigen Klängen leitete die Schülerband nach der Pause den zweiten Teil des Abends ein, der Geschichts-LK versuchte die Erkenntnisse von Dominik Gerwens über Verschwörungstheorien zu ermitteln. Das bekam er gut hin mit dem Resümee: „Verschwörungstheoretiker sind die natürlichen Fressfeinde des Historikers“. Pädagogik-LK Kursleiter Karl-Heinz Schmidt bekam von seinem Kurs ein besonderes Geschenk: eine Moralkeule. Seine Zuordnung von Zitaten aus dem Unterricht zu einzelnen Schülern stellte sich als eher unbeholfen heraus: „Das habe ich nie gesagt!“.

  Auch Markus Mählers Zuordnung von Charakterkarten an die einzelnen Schüler des Erdkunde-LK verlief auf unsicherem Parkett. Zuordnen hieß es dann auch für Florbela Cardoso und Bernd Dortmann bei den beiden Deutsch-LKs. Auf Schildern mussten vermeintliche Eigenschaften wie „Wer hätte eher Gynäkologe werden sollen“ den Schülern, aber auch Lehrern zugeordnet werden. Wobei sich Bernd Dortmann in der Rolle des Antwortgebers sichtlich unwohl fühlte: „Ich entschuldige mich jetzt schon mal bei allen Lehrern“. Nach dem Abschied der 72 Abiturienten von den Stufenkoordinatoren klang der Abiball mit einer großen Party aus.

 

Kunstlehrerin Stefanie Mattern schenkte ihrem „Granaten-LK“ Kopien von der preisgekrönten Wettbewerbsarbeit.

 

Narco Urspruch, Paolo Cipolla, Nele Heuser und Dominik Gerwens begeisterten mit „Use somebody“ von Kings of Leon.

 

Von seinem Pädagogik-LK bekam Lehrer Karl-Heinz Schmitz eine Moralkeule als Andenken geschenkt.

 

Welche Eigenschaft passt zu welchen Schülern oder Lehrern? Eine knifflige Aufgabenstellung für die Lehrer Bernd Dortmann und Florbela Cardoso. 

Ralf Steinhorst (Ahlener Zeitung)


Kategorie: Unsere Schule



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