Henning Rehbaum MdL im Städischen



vom 15.10.2017 00:00

Ahlen. Wie ist die Situation an den Schulen? Wo drückt der Schuh besonders? Um das zu erfahren, besuchte der heimische Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum MdL das Städtische Gymnasium Ahlen. Zahlreiche Aspekte wurden im Gespräch mit der kommissarischen Schulleitung Frau Dr. Giebel, dem Schulverwaltungsassistenten Hans-Jürgen Gerdes, der Sozialpädagogin Nina Feldhaus, Schülervertretern und Eltern der Schulpflegschaft erörtert

Neben den Themen G9, Inklusion, Unterrichtsausfall und der Besetzung der Schulleiterstelle stand vor allem das Thema Schulsozialarbeit im Vordergrund.

Sozialpädagogin Nina Feldhaus erläuterte die Schwerpunkte ihrer Arbeit: „Die Aufgaben sind vielfältig. Jedoch sind die klassischen Felder der Schulsozialarbeit die Prävention und Aufklärung bei Suchtmitteln, die Konfliktbewältigung, die Unterstützung bei Problemen, die über das Unterrichtsgeschehen hinausgehen. Unsere Arbeit dient nicht nur als Bindeglied zwischen Lehrern, Schülern und Eltern sondern hält auch Kontakt zu den Beratungsstellen und Jugendamt.“

 Diese Stelle ist jedoch bis zum 31.12.2017 befristet und alle Beteiligten wünschen sich einen Fortbestand. „Der Bedarf ist gestiegen und viele Aufgaben, für die Lehrer nicht ausgebildet sind, übernimmt die Schulsozialarbeit“, so Gerdes.Um der Forderung nach einer Weiterbeschäftigung besonderen Ausdruck zu verleihen, überreichte Schülersprecherin Celina Kodet dem Abgeordneten über 1.000 Unterschriften für den Erhaltung der Stelle gesammelt.

Henning Rehbaum MdL bedankte sich für die Unterschriften und versprach, diese in Düsseldorf an die zuständigen Minister weiter zu leiten. „Ob Internet-Mobbing, Essstörungen, Schwierigkeiten im Elternhaus oder interkulturelle Konflikte: Schulsozialarbeit wird gebraucht,“ betont der Abgeordnete. So habe man im Koalitionsvertrag zwischen CDU und FDP bereits die verlässliche Fortführung der Schulsozialarbeit vereinbart. Nun gelte es, im kommenden Haushalt die finanziellen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Ziel müsse es sein, die Schulsozialarbeit bedarfsgerecht weiter zu entwickeln.„Das Gymnasium in Ahlen zeigt, was mit engagierter Schulsozialarbeit alles erreicht werden kann,“ so Henning Rehbaum MdL.

Zum Abschluss des Gespräches vereinbarten die Gesprächspartner, den regelmäßigen Austausch auch weiterhin fortzusetzen.

 

 

  Henning Rehbaum MdL, Celina Kodet, Dr. Anne Giebel

 

 


Kategorie: Unsere Schule



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