Furore 2013



vom 24.04.2013 00:00

„Furore“ am Städtischen Gymnasium: Bunter Mix aus Musik und Literatur

Einen bunten Mix aus der Welt der Literatur und der Musik präsentierten die Schüler des Städtischen Gymnasiums am Mittwochabend mit ihren Auftritten bei „Furore 2013“ in der Aula. Da ging es mitunter auch schon mal bayerisch zu.

 Vorwiegend modern präsentierte sich der Kulturabend, mit dem Lied „Te  Deum“ das das Orchester des Städtischen Gymnasiums unter der Leitung von Peter Dermann gleich zu Beginn spielte, war der klassische Bereich fast schon abgehakt. Musikalisch durchzogen bis auf wenige Ausnahmen Popsongs aus den letzten Monaten das Programm – mal gesungen, mal instrumental.

Wie ein roter Faden zogen sich die Beiträge des Literaturkurs Q1 von Michael Kuhnhold durch den Abend. Der Kurs hatte sich in verschiedenen kurzen Szenen sprachlich aufs Bayerische festgelegt. Eine Idee, die beim Publikum sehr gut ankam und immer wiederzum Lachen im Saal führte. Ob auf der Rennbahn, im Ehebett oder am Tatort eines Mordes – amüsant war es allemal.

 Die Schüler des Literaturkurses der neunten Jahrgangsstufe von Katharina Braukmann waren unterdessen als Appetitanreger in eigener Sache auf der Bühne. Derzeit studieren sie nämlich noch das Kriminalstück „(St)Erben ist tödlich“ von Christine Steinwasser ein und spielten daraus eine Szene - verbunden mit der Aufforderung an das Publikum, bei der Aufführung im Sommer zahlreich zu erscheinen.

 Einen ungewöhnlichen Auftritt zeigten Dana Hohenstein, Hannah Peuckmann und Annika Quante. Sie bilden die AG Gebärdensprache und erklärten die Grundzüge der Sprache mit der Mimik. Das ging sogar so weit, dass sie stumm mit Zeichensprache den Song „So perfekt“ von Casper nachsangen.

 Nicht auf der Bühne, aber dafür auf der Leinwand führte die Klasse 9b ihr Filmprojekt „9b – Young and Wild and Free“ vor. In diesem hatte Lehrer Marius Saborowski keinen leichten Stand, tanzten seine Schüler doch sogar auf den Tischen und genossen so das Leben.

 „Home alone“ hieß es bei den Schülern der Klasse 7a, die die gleichnamige Szene des Autors Harold Whitehair in der englischen Originalsprache aufführten. Dort versprühten junge Familienmitglieder Partylaune, bevor sie von der vorzeitigen Rückkehr ihrer Eltern überrascht wurden. Und die Klasse 6a kam einem „Becher-Blues“ mit ihrer rhythmischen Nachstellung von „Cups“ aus dem Film „Pitch Perfect“ ziemlich nahe.


Kategorien: Musik, Literatur




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