Kammermusikabend am Städtischen Gymnasium



vom 17.12.2015 00:00

 

Pünktlich um 19:00 Uhr ertönten die ersten Klänge der Saxophon(b)engel Kaan Tüney und Marvin Avenhövel, die damit den 13. Kammermusikabend eröffneten. Die zahlreichen Gäste wurden charmant von einem dreiköpfigen Moderatorenteam begrüßt, das gekonnt durch das Programm des Abends führte.

Das Orchester startete mit Stücken, die eindrucksvoll seine musikalische Spannbreite zeigten. Nach der einprägsamen Ballade „Eden“ von Hooverphonic  wechselten sich jazzige Stücke wie „Jeepers Creepers“ und „Judy in Disguise“ mit rockigen Arrangements von „Learn to fly“ und „Supergirl“ ab.

Lena Hein setzte anschließend einen gefühlvollen gesanglichen Kontrapunkt mit ihrer Interpretation des schwedischen Weihnachtsliedes „Koppången“. Ihr folgten die jüngsten Musikerinnen und Musiker der Schule, die im Rahmen des Musikprofils von Lehrern der Musikschule Beckum Warendorf und des Städtischen Gymnasiums betreut werden. Den Anfang machte ein Gitarrentrio aus der 5. Klasse. Unterstützt von ihrem Lehrer Udo Hölscher präsentierten sie aufgeregt, aber mit sicherer Hand drei kleine Stücke. Jana Rasfeld (Saxophon) und Victoria Avermann (Horn) spielten anschließend „Hold Back The River“ und brachten mit „A Holly Jolly Christmas“ weihnachtliche Klänge zu Gehör, bevor ein Querflötentrio mit „Für Elise“ und „Eine kleine Nachtmusik“ ein klassisches Ausrufezeichen setzte. Der erste Teil endete mit einer gelungenen Umsetzung des Songs „Halo“ durch den Unterstufenchor.

Nach der Pause zeigten die Moderatoren ihre musikalische Seite. Die „Sonata in F für Violine“ von Georg Friedrich Händel wurde im ersten Satz sehr sensibel und im zweiten Satz mit viel Esprit von Dorothee Braukmann gespielt, Steffen Brieke hatte sich intensiv auf das „Jurrasic Parc Thema“ vorbereitet und brachte es in all seinen Facetten am Flügel zu Gehör und Giovanna Acampora präsentierte „Hello“ von Adele Adkins in einer gelungenen Interpretation auf ihrer Klarinette, begleitet von Leonie Settele am Klavier. Beeindruckend auch die Gesangsdarbietungen des zweiten Teils. Carina Krüger bekam für ihre intensive Aufführung von „Fields of Gold“ ebenso viel Beifall wie der Oberstufenchor für seine ausgefeilte mehrstimmige Darbietung von „Broken Strings“.

Der 13. Kammermusikabend endete mit dem Orchester als 13. Programmpunkt. Neben einigen Weihnachtsliedern spielten die 26 Schülerinnen und Schüler ihre eigene Version eines Stückes des zeitgenössischen Komponisten Peter Maxwell Davies, von dem es bislang nur Piano- und Gitarrenarrangements gab: „Farewell to Stromness“.

Abschließend wurden alle Akteure mit lang anhaltendem Beifall und einer süßen Belohnung aus den Händen des AVA – Vorsitzenden Frank Schniederjürgen belohnt.


Kategorie: Musik




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