EVONIK Jugendkunstpreis



vom 31.01.2017 00:00

EVONIK Jugendkunstpreis des Museums Küppersmühle

 

Mit diesem Beitrag gehen wir, der Kunst Leistungskurs der Q2, ins Rennen um die Preise und vertreten unser Städtisches Gymnasium in dem populären und deutschlandweit sehr bekannten Nationalen Wettbewerb mit einer würdigen Arbeit.

Egal ob wir etwas gewinnen, wir platzen vor Stolz auf unser Projekt und freuen uns, es endlich fertig und vollständig aufgebaut neben den Bildern und Kunstwerken einiger der berühmtesten zeitgenössischen Maler weltweit (Richter, Baselitz, Lüpertz, Kiefer...) hängen zu sehen.

Diese Gelegenheit ist wirklich einzigartig, und somit haben wir schon etwas sehr Tolles gewonnen, weil uns dieses Event und das halbe Jahr Werkeln daran, mit Höhen, Tiefen aber noch mehr Erfolgen, niemand mehr nehmen kann!!! Am 7.2. ist es soweit und wir können unsere 15m² Arbeit im Museum bewundern.  Drückt uns die Daumen!!!!!

 

und so hat Alles angefangen:

 

 So stellen wir uns das ganze an der Wand im Museum vor

(digitale Aufbausimulation):

 

Unser Erklärungstext zur fertigen Arbeit:

Wettbewerbs-Beitrag: Kunst Leistungskurs Q1 des Städtischen Gymnasiums Ahlen

 

Titel: Distanz(los)

 

25teilige Arbeit in Mischtechnik auf Kapa-Platten

 

In unserer Arbeit haben wir uns auf Selbstportraits konzentriert, wobei die Mimik und der Augenkontakt zum Betrachter von ausschlaggebender Bedeutung sind. Der Betrachter wird durch einen eingespannten Raum, wie auch durch unsere beobachtende und abschätzende Gesichtsmimik beeinflusst. Wir haben Selbstportraits gewählt, weil wir einen großen Wert auf die persönliche, distanzlose und zugleich distanzierende Wirkung unserer Bilder auf den Betrachter gelegt haben. Die Entscheidung, eine abschätzende und Distanz fordernde Mimik zum Betrachter hin zu wählen, entstand durch die Beobachtung, dass bezüglich der modernen Kunst unerfahrene Betrachter diese Haltung oftmals beim Anschauen der Kunstwerke einnehmen und wir dies mit einer gewissen Ironie demonstrativ zeigen wollen.

 

Inspiriert haben uns Gerhard Richters Spachtelarbeiten, ebenso die expressiven Portraits und Menschendarstellungen von Georg Baselitz und Markus Lüpertz. Wir haben unsere Irritation beim Museumsbesuch, ausgelöst durch die große Weite der Räume und die teils überdimensionalen Kunstwerke, zum Thema gemacht, indem wir einen fixen Betrachterstandort eingeplant und die Bilder aktiv auf diesen haben reagieren lassen. Unsere Bilder mustern den Betrachter, der sich angestarrt fühlen soll, sodass eine konkrete und aktive Kommunikation zwischen den Gruppenportraits und dem Betrachter entsteht. Er erhält eine räumliche Orientierung, steht aber zugleich auch vor einem relativ großen Gesamtwerk. Die Gemeinsamkeiten dieser 25teiligen Arbeit sind ihr mimischer Ausdruck, Geste, Ausschnitt, Hintergrund, Technik und ihre kompositorische Einbindung; zugleich hat jede Arbeit in Auseinandersetzung mit dem eigenen, unverwechselbaren Erscheinungsbild ihren individuellen und sehr persönlichen Malstil gefunden.

 

Und hier ein kleiner Eindruck unseres Ergebnisses, komplett und im Detail:


Kategorie: Kunst



Termine »