Studienfahrt London 2017



vom 01.12.2017 00:00

Studienfahrt London 2017

Der Englisch Leistungskurs des Städtische Gymnasiums Ahlen auf der Millennium Bridge, St. Paul’s Cathedral im Hintergrund

 

Der Leistungskurs „Englisch“ des Städtischen Gymnasiums Ahlen machte seine Kurs-Studienfahrt in die Metropole London.

Mit schmalem Gepäck schlugen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern Beate Zeise und Tim Schlinkerts zunächst vom Flughafen zu ihrem Quartier im Stadtteil Peckham durch. Es gab reichlich Gelegenheit, ein Bad in der Menge zu versuchen: Rushhour in Bahnhöfen, Zügen und U-Bahn (immer schön rechts stehen, eins, zwei, drei…...noch alle da? ). Abends waren alle glücklich in ihrem schönen Hotel angekommen und die Zimmer konnten bezogen werden. Mit einem Imbiss im Viertel stärkte man sich für die kommenden Tage.

Am nächsten Tag verschafften sich die Münsterländer zunächst gelassen vom Boot aus einen Überblick und genossen das großstädtische Panorama vorbei an „Gurke“, „Scherben“ und  „Walkie Talkie“, den Spitzamen der prestigeträchtigen Hochhäuser Londons links und rechts der Themse. Und - wer hätte es gedacht, dann zu Fuß unter dem Fluss her und in einem gigantischen Zeitsprung aus dem Tunnel des 19. Jahrhunderts in die City des 21. Jahrhunderts, ins Getümmel zwischen Banker und Broker in den Docklands.

Bereits an diesem ersten Abend erwartete die Gruppe ein Highlight in der Theaterstadt: der Besuch des Musicals The Lion King. In fantasievollen Kostümen zur großartigen Musik Elton Johns und Tim Rice erstand die Geschichte Simbas, die vielen von uns seit Kindertagen vertraut ist, ganz neu und eindrucksvoll wieder auf. Ein Erlebnis! Und all das in einem von Londons 62(!)Theatern, mit viel rotem Plüsch und toller Wandbemalung. Am nächsten Tag stand dann das älteste Theater in London auf dem Programm: Shakespeares Globe. Es ist ja tatsächlich nur eine Nachbildung, und doch gewährt es eine Ahnung von dem, wie Theater vor über 400 Jahren begann.

Ein ganz neuer Blick auf die Straßen Londons öffnete sich bei einer Führung durchs East End, das heute asiatisch geprägte Arbeiterviertel, das auch Mittelunkt der alternativen Szene Londons ist. Banksy, Stik und Zabou: mittlerweile zu internationalem Ruhm gelangte oder noch gänzlich unbekannt Streetartkünstler malen, kleben oder sprayen ihre Botschaften als Kunstwerke an Wände, Mauern, Tore und Laternen. Natürlich streng illegal, meist sozialkritisch, oft provozierend, sehr schön und sehr kunstfertig.

Neben den organisierten Events gab es viel Zeit, sein persönliches London zu entdecken: Bummeln durch die unterschiedlichsten Viertel Londons, Shopping auf der Oxford Street, Entdecken der kleinen arabischen, chinesischen, japanischen, indischen Restaurants sowie der angesagten Restaurantketten, Besuch verschiedener Plätze und Museen, Märkte und Kaufhäuser.

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Dinner bei Kahn’s, dem beliebten Inder in Notting Hill. Für einige ein lang erwartetes Wiedersehen, für andere die erste Gelegenheit, die indische Küche zu kosten. 

Fazit: eine tolle Stadt, mit zahlreichen Kontrasten, immer wieder einen Besuch wert, auch wenn man nicht im Englisch-Leistungskurs ist.

 

 


Kategorie: Englisch




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